Ablauf
Wie eine Fassade gemacht wird
- 01
Untergrund prüfen
Klopfprobe, Haftzugprüfung bei Bedarf, Feuchtemessung am Sockel. Auf einen mürben Untergrund wird nichts geklebt.
- 02
Risse und Schäden schließen
Haarrisse werden überarbeitet, tiefe Risse aufgeschnitten und kraftschlüssig geschlossen. Abgeplatzter Putz kommt herunter.
- 03
Dämmen oder direkt verputzen
Entweder ein Wärmedämmverbundsystem oder, wenn nicht gedämmt wird, direkt Armierung und neuer Oberputz.
- 04
Putz und Anstrich
Armierungsgewebe, Grundierung, Oberputz in der gewünschten Körnung, Schlussbeschichtung in Ihrer Farbe.
Qualität
Woran man eine Fassade erkennt, die hält
An den Details, nicht an der Fläche. Fensterlaibungen mit Anputzleisten statt Silikonwurst. Ein Sockel, der zwei Handbreit über Gelände hochgezogen und gegen Spritzwasser geschützt ist. Rollladenkästen, die mitgedämmt sind, statt eine kalte Lücke in der Wand zu lassen.
Diese Stellen kosten Zeit und sieht man kaum. Aber genau dort platzt eine Fassade nach fünf Jahren auf, wenn sie schnell gemacht wurde.
Referenzen
Fassadenarbeiten
Fragen und Antworten
Häufige Fragen
Kann im Winter verputzt werden?
Nur eingeschränkt. Die meisten Putze und Anstriche brauchen dauerhaft über fünf Grad und dürfen weder Frost noch direkte Nässe abbekommen. Dachdeckerarbeiten und Dämmmontage gehen deutlich länger ins Jahr hinein. Wir planen die Reihenfolge so, dass die wetterabhängigen Arbeiten in die passende Jahreszeit fallen.
Putz, Klinkerriemchen oder Verkleidung?
Putz ist die häufigste und günstigste Oberfläche und in vielen Farben möglich. Klinkerriemchen halten praktisch ewig, brauchen keine Pflege und passen dorthin, wo die Nachbarschaft gemauert ist. Eine hinterlüftete Verkleidung aus Faserzement oder Holz trocknet am besten ab und ist die robusteste Lösung bei schlagregenreichen Wetterseiten — dafür die aufwendigste.
Hilft eine Fassadendämmung gegen Schimmel?
Meistens ja, wenn sie richtig geplant ist. Schimmel entsteht dort, wo warme Raumluft auf kalte Wandflächen trifft. Eine durchgehende Dämmung hebt die Oberflächentemperatur innen an, sodass Feuchtigkeit nicht mehr kondensiert. Wichtig sind saubere Details an Fensterlaibungen und Rollladenkästen — dort entstehen sonst neue Wärmebrücken.
Lohnt es sich, Dach und Fassade zusammen zu machen?
In den meisten Fällen ja. Das Gerüst ist bei beiden Gewerken der gleiche Aufwand und wird nur einmal gestellt statt zweimal. Dazu kommt, dass die Anschlüsse zwischen Dach und Wand — Traufe, Ortgang, Sockel — von denselben Leuten gemacht werden. Genau an diesen Übergängen entstehen die meisten Bauschäden, wenn zwei Firmen nacheinander arbeiten und jede sagt, die andere sei zuständig.
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